Ludwig I., der Ritterkönig
Kurz, übersichtlich und direkt ins Heft übertragbar.
1. Der Beginn der Herrschaft
Ludwig I. folgte 1342 seinem Vater Karl I. auf den Thron. Er erbte ein gefestigtes Königreich und stützte sich auf die königlichen Einnahmen und die treuen Barone.
2. Feldzüge und Außenpolitik
Ludwig führte wiederholt Feldzüge nach Neapel und auf den Balkan. Diese Unternehmungen brachten Ruhm, waren aber teuer und führten nicht zu einer dauerhaften Herrschaft in Süditalien.
3. Das Gesetz von 1351
Das Gesetz bestätigte die Goldene Bulle. Die Avitizität band den ererbten Adelsbesitz an die Sippe; die neunte Abgabe regelte die Leistungen der Bauern an den Grundherrn.
4. Ungarn und Polen
1370 wurde Ludwig auch König von Polen. Die Personalunion bedeutete, dass zwei Staaten denselben Herrscher hatten, aber ihre eigenen Gesetze und Einrichtungen behielten.