Geschichte · 6. Klasse · Begriffe

Széchenyi und Kossuth – wichtige Begriffe

In der Reformzeit wurde über die Erneuerung Ungarns diskutiert. Für die Entwicklung der Wirtschaft brauchte man Geld und modernere Arbeitsweisen. Gleichzeitig bestimmten alte Gesetze die Rechte und Pflichten der Menschen. Die Steuerfreiheit des Adels, die Leistungen der Bauern an ihre Grundherren und die gebundenen Besitzverhältnisse warfen die Frage auf, was verändert werden musste.

Die Reformprogramme von Széchenyi und Kossuth suchten nach Lösungen für diese Probleme. Hier erklären wir die Begriffe von Grund auf: Zuerst lernen wir die Hindernisse kennen. Anschließend untersuchen wir, wie die Reformvorschläge miteinander zusammenhingen.

Kossuth arbeitet an seinem Schreibtisch; zwei Jugendliche sehen zu, im Hintergrund arbeiten Drucker

Was bedeutet Reformprogramm?

Eine Reform ist eine Veränderung, die bestehende Verhältnisse umgestalten soll. Ein Reformprogramm enthält miteinander verbundene Vorschläge dazu, was verändert werden muss und wie dies umgesetzt werden kann.

Für die Lösung eines einzelnen Problems waren oft mehrere Veränderungen nötig. Wenn Grundbesitzer beispielsweise nur schwer Geld für neue Investitionen erhielten, mussten auch die Gesetze untersucht werden, die eine Kreditaufnahme erschwerten. Aus einer wirtschaftlichen Frage wurde so eine rechtliche Frage.

Széchenyi und Kossuth wollten beide die Entwicklung des Landes fördern. Ihre Vorschläge betrafen die Wirtschaft, gesellschaftliche Verpflichtungen und das politische Leben. Ihre Vorstellungen entwickelten sich im Laufe der Jahre weiter.

Was behinderte die wirtschaftliche Entwicklung?

Um einen landwirtschaftlichen Betrieb zu modernisieren, musste man Geräte kaufen, Gebäude errichten und die Arbeit organisieren. Dafür brauchte man Geld. Die Regeln zum Grundbesitz beeinflussten jedoch die Möglichkeiten der Kreditaufnahme. Die Verpflichtungen der grundherrlich abhängigen Bauern bestimmten wiederum, wie die Arbeit geleistet wurde.

Kredit · Hitel

Ein Kredit ist geliehenes Geld, das zurückgezahlt werden muss. Der Kreditgeber stellt dem Kreditnehmer Geld zur Verfügung. Dieser verpflichtet sich, es nach der Vereinbarung zurückzuzahlen. Für die Nutzung des Geldes werden in der Regel auch Zinsen bezahlt.

Mit einem Kredit kann ein Landwirt eine Investition beginnen, für die ihm im Augenblick eigenes Geld fehlt. Der Kreditgeber prüft jedoch, ob er sein Geld zurückerhalten wird. Deshalb kann er eine Sicherheit verlangen, beispielsweise einen Vermögensgegenstand, aus dessen Verwertung die Schulden bei einem Zahlungsausfall beglichen werden können.

Beispiel zur Veranschaulichung: Ein Grundbesitzer möchte eine moderne Mühle bauen, hat dafür aber nicht genug Geld. Er bittet um einen Kredit und erwartet, ihn aus den späteren Einnahmen der Mühle zurückzahlen zu können. Der Kreditgeber prüft auch, was geschieht, wenn das Vorhaben nicht den erwarteten Erfolg bringt.

Die Verbindung zu Széchenyi: In seinem 1830 erschienenen Buch Hitel („Kredit“) untersuchte Széchenyi, wie alte wirtschaftliche und rechtliche Verhältnisse die Entwicklung behinderten. Hitel bezeichnet auf Ungarisch einen Kredit und ist zugleich der Titel des Buches.

Avitizitätsrecht · Ősiség

Das Avitizitätsrecht war eine Regel, die die freie Verfügung über geerbten Adelsbesitz einschränkte. Der Besitzer konnte dieses Land nicht frei verkaufen. Die Regel schützte die Erbrechte der Familie.

Geerbter Besitz konnte verpfändet werden. Das Rücklösungsrecht der Erben und die gebundenen Besitzverhältnisse machten die Lage des Kreditgebers jedoch unsicher. Deshalb eignete sich das Land nur eingeschränkt als Sicherheit für einen Kredit.

Das erklärt, warum selbst ein großer Grundbesitzer nur schwer Geld für Investitionen erhalten konnte. Széchenyi forderte die Abschaffung des Avitizitätsrechts. Über den Besitz sollte freier verfügt werden können, damit die Kreditaufnahme leichter wurde.

Die Folge: Die gebundenen Besitzverhältnisse erhöhten das Risiko für den Kreditgeber. Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme behinderten auch die Modernisierung der Betriebe.

Fronarbeit · Robot

Fronarbeit war die verpflichtende Arbeit eines grundherrlich abhängigen Bauern für seinen Grundherrn. Für diese Arbeit erhielt er keinen Lohn.

Eine Bauernfamilie nutzte eine Bauernstelle, die zum Besitz des Grundherrn gehörte. Dafür schuldete sie ihm verschiedene Leistungen. Eine davon war die Fronarbeit: Der Bauer arbeitete beispielsweise auf dem Eigenbetrieb des Grundherrn oder übernahm Transportdienste. Gleichzeitig musste er das Land bewirtschaften, das den Lebensunterhalt seiner Familie sicherte.

Széchenyi kritisierte die Fronarbeit auch aus wirtschaftlicher Sicht. Er hielt die verpflichtende Arbeit für weniger produktiv als die Arbeit bezahlter Arbeitskräfte. Deshalb betrachtete er die Veränderung der bäuerlichen Leistungen auch als wichtige Voraussetzung für eine moderne Landwirtschaft.

Wie konnte die Lage der Bauern verändert werden?

Der Lebensunterhalt der Bauernfamilien beruhte auf der Bewirtschaftung des Landes. Die genutzte Bauernstelle gehörte jedoch zum grundherrlichen Besitz. Dem Grundherrn schuldeten die Bauern Arbeit und weitere Leistungen. Die Reformer suchten nach Wegen, diese Verpflichtungen aufzuheben und gleichzeitig die entfallenden Einkünfte der Grundherren auszugleichen.

Eine grundherrlich abhängige Bauernfamilie der Reformzeit neben ihrem Haus und dem bewirtschafteten Land
Die Bauernfamilie sorgte für ihren Lebensunterhalt und schuldete zugleich dem Grundherrn Leistungen.

Bauernbefreiung · Jobbágyfelszabadítás

Die Bauernbefreiung bedeutete die Aufhebung des bisherigen rechtlichen Status der grundherrlich abhängigen Bauern und ihrer grundherrlichen Abhängigkeit. Ihre bisherigen Leistungen entfielen. Die urbarialen Bauernstellen, also die nach dem Urbar geregelten bäuerlichen Nutzflächen, gingen in bäuerliches Eigentum über.

Ein solcher Bauer war persönlich frei. Seine Rechte und Pflichten unterschieden sich jedoch von denen eines Adeligen. Die von ihm genutzte urbariale Bauernstelle gehörte zum grundherrlichen Besitz. Für ihre Nutzung schuldete er dem Grundherrn Leistungen, beispielsweise Fronarbeit.

Die Befreiung veränderte daher sowohl die Landnutzung als auch die gesellschaftliche Stellung. Ein Bauer mit einer urbarialen Bauernstelle konnte deren Eigentümer werden. Die bisherigen grundherrlichen Leistungen wurden aufgehoben. Der gesamte Grundbesitz der Grundherren wurde dabei nicht aufgeteilt.

Wie hängt damit der Wohnortwechsel zusammen? Früher war der Wegzug der Bauern eingeschränkt worden. In der Reformzeit konnten sie unter bestimmten Bedingungen bereits fortziehen. Ihre grundherrlichen Leistungen und ihre Abhängigkeit bestanden dennoch weiter. Deren Aufhebung war das Ziel der Bauernbefreiung.

Endgültige Ablösung · Örökváltság

Die endgültige Ablösung bedeutete, dass die Leistungen der Bauern an ihre Grundherren dauerhaft aufgehoben wurden. Anstelle der entfallenden Leistungen erhielt der Grundherr einen finanziellen Ausgleich.

„Endgültig“ bedeutete, dass die abgelösten Leistungen künftig nicht mehr geschuldet wurden. Die Ablösung wurde deshalb zu einer wichtigen Frage bei der Umsetzung der Bauernbefreiung. Umstritten war jedoch, wer darüber entscheiden und woher das benötigte Geld kommen sollte.

Freiwillige Ablösung

Bauer und Grundherr vereinbarten die endgültige Ablösung der Leistungen durch eine Geldzahlung. Die 1840 gesetzlich ermöglichte Lösung erforderte die Zustimmung beider Seiten und die Bereitstellung der Ablösungssumme.

Vielen Bauernfamilien fehlte dafür das Geld. Deshalb veränderte diese Möglichkeit allein die Lage nur weniger Menschen.

Gesetzlich vorgeschriebene Ablösung

Ein Gesetz sollte die Aufhebung der bäuerlichen Leistungen vorschreiben. Dadurch hätte die Veränderung alle Betroffenen erfasst.

Kossuth forderte eine staatliche Entschädigung, damit die Umsetzung der Befreiung nicht von der Zahlungsfähigkeit der Bauernfamilien abhing.

Entschädigung · Kártalanítás

Eine Entschädigung gleicht einen Vermögensverlust aus, der durch eine rechtmäßige Veränderung entsteht. Bei der Bauernbefreiung ging es um den Ausgleich für die entfallenden Leistungen, aus denen die Grundherren bisher Einkünfte bezogen hatten.

Fronarbeit und andere Leistungen der Bauern brachten den Grundherren wirtschaftliche Vorteile. Ihre Aufhebung bedeutete einen Verlust von Einkünften. Kossuth schlug vor, die Entschädigung durch den Staat zu sichern.

Daraus ergibt sich die nächste Frage: Der Staat brauchte finanzielle Mittel für die Entschädigung. Ihre Bereitstellung hing damit zusammen, wer sich an den gemeinsamen Ausgaben des Landes beteiligte.

Gemeinsame Übernahme der öffentlichen Lasten · Közteherviselés

Die gemeinsame Übernahme der öffentlichen Lasten bedeutet, dass die Mitglieder der Gesellschaft zu den gemeinsamen Ausgaben des Landes beitragen. In der Reformzeit stand dabei die Forderung nach der Abschaffung der adeligen Steuerfreiheit im Mittelpunkt.

Der Adel besaß das Vorrecht der Steuerfreiheit, während die Bauern Steuern zahlten. Kossuth forderte, dass auch die Adeligen Steuern zahlen sollten. Die gemeinsamen Ausgaben hätten dadurch auf einen größeren Kreis verteilt werden können.

Dies hätte auch die Finanzierung der Bauernbefreiung unterstützen können. Die staatliche Entschädigung der Grundherren war eine gemeinsame Aufgabe. An ihren Kosten sollte sich auch der Adel beteiligen.

Interessenvereinigung · Érdekegyesítés

Die Interessenvereinigung bedeutete die Verbindung der Interessen des Adels und der grundherrlich abhängigen Bauern. Beide gesellschaftlichen Gruppen sollten die Reformen unterstützen.

Die Bauern wollten von ihren grundherrlichen Verpflichtungen befreit werden. Die Grundherren hätten jedoch die daraus entstehenden Einkünfte verloren. Eine staatliche Entschädigung bot eine Lösung, die auch die Verluste der Grundherren ausgleichen sollte.

Kossuth wollte erreichen, dass die gesellschaftlichen Gruppen ihren gemeinsamen Vorteil im Wandel erkannten und zusammen für Reformen eintraten. In seinem Programm waren Bauernbefreiung und gemeinsame Übernahme der öffentlichen Lasten deshalb miteinander verbunden. Freiheit und die Beteiligung an gemeinsamen Kosten sollten die Erneuerung des Landes fördern.

Wie gewann man Unterstützung für Veränderungen?

Ein Reformvorschlag brauchte Unterstützer. Dazu mussten die Menschen die Probleme und mögliche Lösungen kennenlernen. Kossuths Berichte und Zeitungsartikel vermittelten vielen Lesern Nachrichten über politische Debatten. Die Behörden schränkten jedoch die Möglichkeiten der Veröffentlichung ein.

Öffentliche Meinung · Közvélemény

Die öffentliche Meinung umfasst die öffentlich geäußerten Ansichten zu Angelegenheiten, die eine Gemeinschaft betreffen. Menschen können dabei zu derselben Frage unterschiedliche Standpunkte vertreten.

Persönliche Erfahrungen, Gespräche und gelesene Nachrichten beeinflussen die Meinungsbildung. In der Reformzeit wurden Zeitungen zu besonders wichtigen Mitteln der politischen Information.

Als Redakteur des Pesti Hírlap stellte Kossuth Reformvorschläge vor und versuchte, die Leser mit Argumenten zu überzeugen. Die dadurch gewonnene Unterstützung konnte auch sein politisches Handeln stärken.

Beispiel zur Veranschaulichung: Jemand lernt aus einem Zeitungsartikel den Vorschlag einer gesetzlich vorgeschriebenen Ablösung kennen. Er bespricht ihn mit anderen, prüft die Argumente und bildet sich eine eigene Meinung. Solche Meinungen beeinflussen gemeinsam die öffentlichen Debatten.

Zensur · Cenzúra

Zensur ist die behördliche Kontrolle und Einschränkung von Inhalten, die veröffentlicht werden sollen. Eine Behörde kann die Veröffentlichung verbieten oder Änderungen verlangen.

In der Reformzeit konnten Texte vor ihrer Drucklegung überprüft werden. Ein Zensor, also die für die Kontrolle zuständige Person, konnte Textstellen streichen oder die Druckgenehmigung verweigern.

Dies erschwerte die Verbreitung politischer Kritik und von Reformvorschlägen. Autoren und Redakteure mussten deshalb auch die Grenzen der Veröffentlichung berücksichtigen.

Pressefreiheit · Sajtószabadság

Pressefreiheit bedeutet, dass die Presse frei arbeiten kann. Texte müssen vor ihrer Veröffentlichung keine behördliche Vorzensur durchlaufen.

Redakteure können dadurch Nachrichten veröffentlichen, Debatten anstoßen und die Behandlung öffentlicher Angelegenheiten kritisieren. Für veröffentlichte Inhalte tragen sie weiterhin rechtliche Verantwortung.

Die Pressefreiheit wurde zu einer wichtigen Forderung der Reformopposition. Der Pesti Hírlap musste in der Reformzeit noch mit der Zensur rechnen. Die Abschaffung der Vorzensur gehörte zu den Ergebnissen der Veränderungen von 1848.

Wozu dienten die Vereinigungen?

Für die Entwicklung des Landes waren persönliche Kontakte und gemeinsame Verpflichtungen wichtig. Das Casino bot Möglichkeiten für Begegnungen. Der Védegylet verband Kaufentscheidungen mit der Förderung der heimischen Industrie.

Nationalcasino · Nemzeti Casino

Das Nationalcasino war ein gesellschaftlicher Club, der 1827 auf Széchenyis Initiative in Pest gegründet wurde. Die Mitglieder konnten sich treffen, lesen und über gemeinsame Angelegenheiten sprechen.

„Casino“ bezeichnet hier einen gesellschaftlichen Club der damaligen Zeit. Bücher, Zeitungen, Veranstaltungen und Gespräche gehörten zu seinem Angebot. Széchenyi wollte gebildete und wohlhabende Menschen miteinander in Kontakt bringen und nach Pest ziehen.

Wenn die Mitglieder die Pläne anderer kennenlernten, konnten sie leichter Partner für gemeinsame Vorhaben finden. Durch den Aufbau persönlicher Kontakte konnte das Casino daher auch gemeinsame Initiativen fördern.

Védegylet – Verein zur Förderung heimischer Produkte

Der Védegylet wurde 1844 gegründet. Durch den Kauf heimischer Produkte wollte der Verein die Industrie in Ungarn unterstützen. Kossuth wurde sein Direktor.

Die Konkurrenz der weiter entwickelten ausländischen Industrie bereitete den heimischen Herstellern Schwierigkeiten. Wenn Käufer Waren aus Ungarn wählten, verschafften sie den Werkstätten und Betrieben im eigenen Land Einnahmen.

Die Mitglieder verpflichteten sich für sechs Jahre, bei Waren, die auch im eigenen Land hergestellt wurden, heimische Produkte zu kaufen. So verband der Verein den alltäglichen Einkauf mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Eine Frau und zwei Jugendliche betrachten heimisches Tuch in einem Geschäft der Reformzeit
Der Kauf heimischen Tuchs konnte den Herstellern in Ungarn Einnahmen verschaffen.

Selbstkontrolle: Verstehst du die Zusammenhänge?

Erkenne den Begriff!

Lies die Beschreibungen und nenne jeweils den passenden Begriff. Öffne die Lösung erst, nachdem du geantwortet hast!

  1. Die verpflichtende Arbeit eines Bauern für seinen Grundherrn.
  2. Die Verbindung gemeinsamer Reforminteressen des Adels und der grundherrlich abhängigen Bauern.
  3. Die behördliche Kontrolle und Einschränkung eines Textes, der veröffentlicht werden soll.
  4. Der gemeinsame Beitrag zu den Ausgaben des Landes, der auch die Abschaffung der adeligen Steuerfreiheit erforderte.
  5. Ein 1844 gegründeter Verein, dessen Mitglieder sich zum Kauf heimischer Produkte verpflichteten.
Lösung
  1. Fronarbeit.
  2. Interessenvereinigung.
  3. Zensur.
  4. Gemeinsame Übernahme der öffentlichen Lasten.
  5. Védegylet.

Warum musste eine andere Lösung gesucht werden?

Eine Bauernfamilie möchte ihre Leistungen an den Grundherrn endgültig ablösen. Sie kann jedoch die nötige Summe nicht aufbringen. Der Grundherr besteht auf einem Ausgleich für seine entfallenden Einkünfte.

Aufgabe: Erkläre, warum die Möglichkeit einer freiwilligen Ablösung allein dieses Problem nicht löst. Welche Lösung forderte Kossuth?

Mögliche Antwort

Die freiwillige Ablösung erforderte eine Vereinbarung und die Zahlung der Ablösungssumme. Wegen ihres Geldmangels konnte die Familie diese Möglichkeit nicht nutzen.

Kossuth forderte eine gesetzlich vorgeschriebene Aufhebung der Leistungen mit staatlicher Entschädigung der Grundherren. Dadurch hätte die Umsetzung der Befreiung nicht von der Zahlungsfähigkeit der Familie abgehangen.

Erkläre den Zusammenhang!

Wähle ein Begriffspaar und schreibe drei bis vier Sätze über den Zusammenhang.

  • Avitizitätsrecht und Kredit.
  • Entschädigung und gemeinsame Übernahme der öffentlichen Lasten.
  • Öffentliche Meinung und Pressefreiheit.
Kriterien zur Kontrolle
  • Du hast beide Begriffe richtig verwendet.
  • Du hast erklärt, wie der eine mit dem anderen zusammenhängt.
  • Du hast den Zusammenhang mit einem Problem oder Vorschlag der Reformzeit verbunden.

Richtig oder falsch?

Entscheide, ob die Aussagen richtig oder falsch sind. Verbessere die falschen Aussagen!

  1. Ein Kredit muss zurückgezahlt werden.
  2. Unter dem Avitizitätsrecht konnte geerbter Adelsbesitz frei verkauft werden.
  3. Für die Fronarbeit erhielt ein Bauer einen Lohn.
  4. Die gemeinsame Übernahme der öffentlichen Lasten erforderte auch die Besteuerung des Adels.
  5. Der Védegylet wollte die Industrie durch den Kauf heimischer Produkte unterstützen.
Lösung
  1. Richtig.
  2. Falsch. Das Avitizitätsrecht schränkte den freien Verkauf geerbten Adelsbesitzes ein.
  3. Falsch. Fronarbeit war verpflichtende Arbeit für den Grundherrn, für die kein Lohn gezahlt wurde.
  4. Richtig.
  5. Richtig.